Kopfschmerzen

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Prinzipiell werden primäre und sekundäre Kopfschmerzen unterschieden. Bei primären Kopfschmerzen ist der Schmerz selbst die Erkrankung und lässt sich nicht auf eine direkte Ursache zurückführen. Die bekanntesten Beispiele hierfür sind Spannungskopfschmerzen, Migräne und Cluster-Kopfschmerzen. Bei sekundären Kopfschmerzen ist hingegen eine spezifische Ursache auszumachen z. B. eine Fehlstellung der Zähne, ein Aneurysma, ein Tumor , eine Kopfverletzung oder eine Entzündung der Nebenhöhlen. Insgesamt hat man bisher 250 verschiedene Formen von Kopfschmerzen erforscht. Das Symptom ist weltweit verbreitet; insgesamt leiden aber v. a. Frauen und Großstadtbewohner unter Kopfschmerzen. Neben Rückenschmerzen gelten Kopfschmerzen als das häufigste Beschwerdesymptom.

Wie erkennt man die Art des Kopfschmerzes?

Bei Cluster-Kopfschmerzen handelt es sich um periodisch auftretende und sehr starke Kopfschmerzen; es können Jahre zwischen den anfallartigen Schmerzen liegen. Eine Diagnose kann hierbei nur durch das Beschreiben der Symptome vorgenommen werden. Mittels Labortests oder einer Untersuchung mit Computertomographie oder MRT können lediglich andere Krankheiten ausgeschlossen werden.

Migräne ist durch pochende Kopfschmerzen gekennzeichnet, die häufig von Übelkeit sowie Empfindlichkeit des Seh- und Hörnervs begleitet werden. Von diesen periodisch auftretenden Schmerzen sind vor allem Frauen betroffen. Auch hier findet keine Diagnose durch apparative Untersuchungen statt sondern über die Krankheitsgeschichte des Patienten.

Spannungskopfschmerzen sind die häufigsten Kopfschmerzen und treten im Unterschied zu den oben genannten Schmerzen nicht pulsierend auf. Häufig sind sie mit einer Verspannung der Nacken- oder Kaumuskulatur verbunden. Der Arzt für Neurologie diagnostiziert Spannungskopfschmerz v. a. durch die Befragung des Patienten, das Prüfen der Muskulatur und testet gegebenenfalls seine Reflexe.

Besteht ein Verdacht auf sekundäre Kopfschmerzen kommen weitere neurologische Untersuchungsmethoden wie Bluttests, Untersuchungen des Nervenwassers, CT , MRT oder EEG zum Einsatz.

Was hilft bei welcher Art von Kopfschmerzen?

Sind gewisse Einflüsse und Auslöser für die Kopfschmerzen bekannt, können diese präventiv vermieden werden. Als schmerzlindernde Mittel gelten Pfefferminzöl oder auch Präparate aus der Homöopathie und Naturheilkunde . Bei Kopfschmerzen, die durch Verspannungen entstehen, helfen Massagen und Lockerungsübungen . Für stärkere Kopfschmerzen gibt es eine Bandbreite an Medikamenten, die meistens Paracetamol, Ibuprofen, Propyphenazon oder Acetylsalicylsäure enthalten. Ärzte empfehlen oftmals ein Schmerztagebuch zu führen. Meistens kann der Hausarzt den Betroffenen bereits gut weiterhelfen. Bei schwerwiegenderen und chronischen Schmerzen sollte ein Neurologe aufgesucht werden. Manchmal ist auch ein Aufenthalt in einer Schmerz-Klinik notwendig.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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