Meditation

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Während in östlichen Ländern die Meditation ein zentraler Bestandteil der Religion, Spiritualität und Medizin ist (z.B. im Buddhismus) und als Weg der Erleuchtung und Gotteserkenntnis mit dem christlichen Gebet verglichen werden kann, wird die Meditation in der westlichen Welt vor allem als Bestandteil verschiedener alternativer Heilmethoden und Therapien angewandt.

Meditation als Therapie

Insbesondere bei psychischen Störungen , Burn-Out, Stress oder Schlafstörungen wird die Meditation eingesetzt, um einen Zustand der Entspannung und Angstfreiheit zu erreichen. Daher ist die Meditation bei zahlreichen Formen der Psychotherapie aber auch im Yoga, Ayurveda oder Qi Gong eine häufig eingesetzte Technik. Mittlerweile gilt es als nachgewiesen, das Meditieren auch körperliche Beschwerden wie z.B. Bluthochdruck lindern kann. Dabei ist das Meditieren keine Heilmethode, die zu schnellen Ergebnissen führt, da diese Technik erst langsam erlernt werden muss.

Grundsätzlich kann man die aktive und die passive Meditation unterscheiden:

Die passive Meditation

Bei der passiven Meditation versucht der Meditierende – im Yoga oft im berühmten Lotussitz verharrend – durch tiefe Konzentration auf ein imaginäres Bild oder die Achtsamkeit auf den eigenen Atem einen Moment vollkommener Ruhe und gedanklicher Leere zu erreichen und alle äußeren Reize und Vorgänge um sich herum auszublenden. Auf diese Weise werden Körper und Geist in einen Zustand versetzt, der dem Tiefschlaf vergleichbar ist. Dadurch sollen sich körperliche Verspannungen lösen und auch psychische Traumata lassen sich damit bewältigen.

Die aktive Meditation

Die aktive Meditation wird z.B. im Zen-Buddhismus praktiziert und involviert körperliche Übungen und Praktiken, zu denen u.a. das kunstvolle Blumenbinden (Ikebana) oder Zen-Gärtnern gehört bis hin zur sportlichen Kampfkunst der Shaolin-Mönche.

Indikationen für Meditation

Medizinisch nachgewiesen ist der heilsame Effekt der sogenannten Achtsamkeits-Meditation und Transzendentalen Meditation bei Patienten, die unter Depressionen , posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und anderen psychischen Erkrankungen leiden. Aus diesem Grund bezuschussen inzwischen auch die meisten Krankenkassen Meditationskurse, die im Rahmen einer Psychotherapie stattfinden.

Meditations-Therapeuten in Deutschland

Die Suche nach dem richtigen Therapeuten gestaltet sich schwierig, da es keine standardisierte Ausbildung zum Meditationstherapeuten gibt und die Zertifikate der Therapeuten von sehr unterschiedlichen Ausbildungsinstituten stammen. Ein guter Therapeut verfügt eine langjährige Erfahrung, besitzt ggf. eine psychotherapeutische Zusatzqualifikation und kann im besten Fall auch Lehrgänge in den östlichen Meditationsschulen vorweisen.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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