Rückenschmerzen

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Rückenschmerzen zählen in Deutschland zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Die Patienten klagen über Schmerzen im Bereich zwischen Nacken und Steißbein , wobei medizinische Diagnosemethoden danach unterscheiden, ob die Schmerzen im oberen, mittleren oder unteren Rücken auftreten. Eine weitere Klassifikation erfolgt nach Dauer der Schmerzen in akute, subakute oder chronische Schmerzen . Des Weiteren wird zwischen spezifischen (körperlichen) Ursachen und unspezifischen (psychologischen) Ursachen unterschieden sowie nach der Häufigkeit und der Intensität der Schmerzen.

Wenig Bewegung und schlechte Haltung am Arbeitsplatz

Häufig sind die Schmerzen auf die zunehmend sitzende Tätigkeit am Arbeitsplatz, Bewegungsmangel oder einseitige Bewegungsabläufe und dem damit verbundenem Muskelabbau, auf Übergewicht oder auf psychische Belastung zurückzuführen. Generell können die Ursachen für Rückenschmerzen jedoch vielfältig sein. Bei einer ersten Diagnose führt der Arzt zunächst Bewegungs- und Muskeltests durch und erstellt evtl. auch eine Röntgenaufnahme. Besteht der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall wird mittels Computertomographie ( CT ) oder Magnetresonanztomografie ( MRT ) ermittelt, ob Elemente der Bandscheibe zwischen den Rückenwirbeln durchtreten und auf die dort verlaufenden Nervenbahnen drücken. Labortests und Bildaufnahmen mit MRT oder Szintigramm (Untersuchung durch Gammastrahlung) sind dann notwendig, wenn die Vermutung einer Wirbelentzündung (Spondylitis) nahe liegt, einer Infektion, bei der Bakterien über die Blutbahn in die Rückenwirbel gelangen und dort eine Entzündung hervorrufen. Eine weitaus häufigere Ursache für Rückenschmerzen ist der sogenannte Hexenschuss , bei dem es sich meist um eine Muskelzerrung handelt, die durch zu schweres Heben oder eine Verkühlung hervorgerufen wird.

Prävention und Schmerzlinderung durch Bewegung

Um Rückenschmerzen vorzubeugen, ist v.a. Eigeninitiative gefragt. Wer seine berufliche Tätigkeit überwiegend im Sitzen ausübt, sollte in der Freizeit für ausreichend Training der Rückenmuskulatur sorgen. Viele Firmen bieten Fitnessangebote für Mitarbeiter an, um Fehlzeiten vorzubeugen. Können bei einem Hexenschuss oder einer Muskelverspannung oft relativ einfache Therapiemaßnahmen wie Wärmepflaster, ein heißes Bad oder Lockerungsübungen helfen, sind bei starken und chronischen Rückenleiden oft Schmerzmittel und ausgedehnte Therapieprogramme wie Krankengymnastik und Betreuung durch einen Physiotherapeuten, ggf. auch Operationen notwendig. Bei Rückenschmerzen, die im Zusammenhang mit psychischer Belastung stehen, kann eine multimodale Schmerztherapie hilfreich sein, da hierbei medizinische, psychologische und bewegungstherapeutische Maßnahmen miteinander verbunden werden. Ansprechpartner für Betroffene sind je nach Ausprägung und Ursache der Rückenleiden Allgemeinmediziner, Osteopathen, Orthopäden, Physiotherapeuten und Psychologen.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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