Angststörung

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Eine Angststörung kann sich in zwei typischen Formen äußern: als unspezifische Angst oder Panikattacke, die plötzlich und ohne erkennbaren äußeren Anlass auftritt – oder als Phobie (Flugangst, Spinnenphobie, Agoraphobie) mit einer der Situation oder dem Gegenstand der Angst nicht angemessenen panischen Reaktion. Unter einer Angsterkrankung leidet aber auch, wer unter berechtigten Ängsten leidet, die sich aber in übertriebenem Ausmaß äußern (z.B. Prüfungsangst). Von krankhaften Angstzuständen oder phobischen Störungen spricht man also, wenn entweder der Anlass der Angst objektiv betrachtet nicht gegeben ist oder die Reaktion über das berechtigte Maß hinausgeht. Eine Angststörung führt häufig zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität des Angstpatienten oder zu einer gravierenden Einschränkung im Alltag.

Ursachen von Angst

Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen , wobei Phobien (z.B. vor Tieren, engen Räumen, Höhe) meist unbehandelt bleiben. Die genaue Entstehung von Ängsten und Phobien ist immer noch weitestgehend ungeklärt. Eine Theorie lautet, dass Angst erlernt wird. Ein Kind, das Spinnen gegenüber zunächst unvoreingenommen und angstfrei ist, beobachtet bei der Mutter Spinnenangst und imitiert dann dieses Verhalten. Angst hat außerdem die Tendenz zur Selbstverstärkung und Konditionierung . Ein Angstpatient, der eine Panikattacke erlebt oder in einer Prüfung versagt, beginnt, sich vor der nächsten Attacke oder Prüfung noch mehr zu fürchten. Es entsteht ein regelrechter Teufelskreis, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt.

Symptome einer Angststörung

Eine Panikattacke tritt in der Regel völlig unvermittelt auf und äußert sich in starken körperlichen Symptomen . Herzrasen, Schweißausbrüche, weiche Knie, Zittern, Atemnot und ein Engegefühl in der Brust können sich bis hin zur Todesangst steigern. Bei Phobien versucht der Betroffene, die angstauslösende Situation zu meiden – gerät er dennoch in diese Situation, führt das meist zu körperlichen Kontrollverlust in Form von heftigem Erröten, Zittern, Stottern bis hin zu Weinkrämpfen und Einnässen.

Therapie von Angststörungen

In der Regel sind Angstneurosen gut behandelbar. Am häufigsten wird die Angst in einer Psychotherapie – z.B. einer Verhaltenstherapie behandelt, bei welcher der Angstpatient lernen soll, die angstauslösende Situation nicht länger zu meiden. In der Angstbehandlung soll er verstehen, wie es zu der Angststörung gekommen ist und durch Desensibilisierung oder Konfrontation mit dem Angstauslöser begreifen, dass es keinen Grund für die Angst gibt. Bei Phobien lassen sich außerdem durch Hypnose recht gute Erfolge erzielen. Wichtig bei allen Angsttherapien ist das Erlernen von Entspannungstechniken, was sich z.B. durch Biofeedback , autogenes Training und Yoga recht gut erreichen lässt.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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