Arthrose

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Arthrose ist eine häufige Gelenkerkrankung, bei der die Knorpelschicht eines Gelenks zerstört wurde und Knochenveränderungen auftreten. Arthrose ist äußerst schmerzhaft und geht mit einer Entzündung des Gelenks sowie Schwellungen einher. Meist sind Hände, Knie und Hüften betroffen, aber prinzipiell kann jedes Gelenk daran erkranken.

Schweregrade der Arthrose

Arthrose beginnt durch einen oberflächlichen Knorpelschaden , der schon nach kurzer Zeit Knochenveränderungen hervorruft. Im weiteren Krankheitsverlauf, der sich oft über Jahre hinweg zieht, werden Gelenkknorpel nicht nur geschädigt, sondern vollständig abgerieben. Ohne puffernden Knorpel reiben die gegenüberliegenden Knochen direkt aufeinander und führen zu einer Verbreiterung des Gelenks.

Diagnoseverfahren bei Arthrose

Liegt ein Verdacht auf Arthrose vor, ordnet der Orthopäde Röntgenaufnahmen der betroffenen Gelenke an. Auf diesen lassen sich Verkleinerungen des Gelenkspalts, Knochenverdichtungen und Deformierungen deutlich erkennen, was dem Arzt ermöglicht, den Schweregrad der Arthrose festzustellen. Um Entzündungsherde besser einschätzen zu können, wird im Anschluss oft eine Sonographie oder Szintigraphie , eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethodik, durchgeführt. Zudem eignet sich eine Magnetresonanztomographie ( MRT ), die in einer radiologischen Praxis vorgenommen wird, zur Einschätzung der Knorpelverletzungen.

Spezialisten zur Arthrosebehandlung

Wer an Gelenkschmerzen leidet, sollte so schnell wie möglich einen Orthopäden aufsuchen. Dieser hat sich auf Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert und kann genau einordnen, wie weit die Arthrose bereits vorangeschritten ist.

Therapieansätze bei Arthrose

Prinzipiell gibt es bei Arthrose zwei verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die jeweils auf ein schmerzfreies Leben des Patienten zielen. Die konservative Therapie versucht, Gelenke zu entlasten und auf diesem Weg Schmerzen zu reduzieren. Dies kann durch Gewichtsreduktion bei Übergewicht oder orthopädische Hilfen wie Einlagen und Geh-Hilfen erlangt werden. Auch entlastende Sportarten wie Schwimmen und Fahrradfahren oder der gezielte Muskelaufbau durch Physiotherapie können Besserung bringen. Meist kommen Arthrose-Patienten jedoch um eine medikamentöse Behandlung mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Mitteln nicht herum. Ist die Arthrose bereits so weit fortgeschritten, dass die konservative Therapie nicht mehr hilft, muss ein operativer Eingriff beim Chirurgen vorgenommen werden.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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