Halsschmerzen

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Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom bei Infektionen der Atemwege und meistens mit einem grippalen Infekt verbunden. Ursache für eine Erkältung sind entweder Viren oder Bakterien (Streptokokken). Die Schwere der Erkrankung kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein: oftmals handelt es sich um eine harmlose Entzündung des Rachenraums , es kann aber auch eine Mandel-, Kehlkopf- oder Stimmbandentzündung vorliegen. Halsschmerzen können auch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten, bei denen das Immunsystem geschwächt ist oder im Zuge chronischer Erkrankungen entstehen. Eine immer häufiger werdende Ursache ist das Auftreten von Halsschmerzen im Kontext von Allergien wie z. B. Heuschnupfen . Auch äußere Einflüsse, wie Zigarettenrauch, trockene oder staubige Luft führen zu Halsschmerzen.

Anzeichen für eine Erkältung

Oftmals sind Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden und einer Schwellung der Lymphknoten am Hals und unterhalb des Kiefers verbunden. Wer von diesen Symptomen betroffen ist, sucht in der Regel einen Allgemeinmediziner auf, der dann mittels eines Holzspatels und einer kleinen Lampe den Mund- und Rachenraum untersucht. Bei einer Entzündung (Pharyngitis) ist der Rachenraum gerötet, die Mandeln können geschwollen oder eitrig sein, die Zunge ist oft grau belegt. Bei manchen Kinderkrankheiten, die mit Halsschmerzen verbunden sind, z.B. Scharlach, ist die Zunge hingegen gerötet (Himbeer- oder Erdbeerzunge). Um weitere Labor-Untersuchungen vornehmen zu können, nimmt der Arzt bisweilen einen Rachenabstrich.

Weitere Erkrankungen mit Halsschmerzen

Die Schmerzen können auch durch einen Abszess oder das Pfeiffrische Drüsenfieber hervorgerufen werden, dies wird dann anhand des Blutbildes und speziellen Testverfahren ermittelt. Insbesondere bei Gewebseinschmelzungen (Abszessen) ist der Gang zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt ratsam. Sollte hingegen der Verdacht bestehen, dass die Halsschmerzen in Zusammenhang mit der Schilddrüse stehen, sollte ein Endokrinologe aufgesucht werden.

Hausmittel und Medikamente

Bei Halsschmerzen, die durch einen grippalen Infekt entstehen, genügen meistens einfache Mittel zur Behandlung. Um die Schleimhäute feucht zu halten, sollten Betroffene viel trinken, am besten Kräutertees . Außerdem hilft ein warmer Schal, Gurgeln mit Tee oder Salzwasser sowie einige Tage Bettruhe. Ansonsten können rezeptfreie und homöopathische Medikamente sowie Lutschtabletten Linderung verschaffen.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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