Schwangerschaftsmassagen sind in Deutschland noch nicht sehr verbreitet, obwohl sie zu einer entspannenden und beschwerdefreien Schwangerschaft beitragen können. Gerade in der Schwangerschaft treten aufgrund des steigenden Gewichts und des veränderten Hormonhaushaltes häufig Haltungsschäden und andere körperliche Beschwerden wie Übelkeit, Wassereinlagerungen, Verspannungen und Kopfschmerzen auf.
Schwanger und verspannt – was hilft?
Es gibt verschieden Möglichkeiten der Schwangerschaftsmassage. Zum einen liegt die Kundin auf der Seite und zu anderen gibt es Massageliegen mit einem Loch auf Höhe des Bauches. Es kommt immer darauf, wie sich die werdende Mutter wohler fühlt. Hier ist sicherlich auch das jeweilige Stadium der Schwangerschaft von Bedeutung.
Bei der seitlichen Schwangerenmassage erreicht die Masseurin sehr gut die seitlichen Partien und vor allem den Rücken, der bei einer Schwangerschaft häufig überanstrengt wird, deshalb verspannt ist und zu Rückenschmerzen führen kann. Oft kommen auch speziellen Öle zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen zur Anwendung. Durch eine ruhige und harmonische Grifftechnik können sich Mutter und Kind entspannen, die überbeanspruchten Körperregionen werden entlastet und gezielt gelockert.
Auch das Baby soll sich wohl fühlen
Es ist aber immer auf das Wohlbefinden des Babys zu achten, jedes Unwohlsein, jede Beschwerde muss mitgeteilt werden, so dass prompt darauf reagiert werden kann, da jede Frau eine Schwangerschaft anders erlebt und fühlt. In den letzten Schwangerschaftswochen sollte die Bestätigung eines Gynäkologen eingeholt werden, um keine Risiken einzugehen.
Ein Rundum-Wohlfühl-Packet
Bei einer Schwangerschaftsmassage soll sich die werdende Mutter in erster Linie wohl fühlen, die sanften Berührungen sollen beruhigend auf sie und das Baby wirken, denn Ruhe, Ausgeglichenheit und Gelassenheit sind die besten Voraussetzungen für die Geburt.