Rheuma

Facebooktwittergoogle_pluspinterestmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestmail

Rheuma bezeichnet verschiedene Erkrankungen, die durch Entzündungen hervorgerufen werden. Sie können Knochen, Gelenke und Knorpel sowie Muskeln, Bänder, Sehnen und sogar Organe betreffen. Dabei tritt Rheuma nicht nur im Alter, sondern oft bereits bei jungen Erwachsenen oder Kindern auf. Bekannte rheumatische Erkrankungen sind beispielsweise Arthrose , Gicht und Lupus.

Rheumatoide Arthritis – die häufigste rheumatische Erkrankung

Am häufigsten leiden Patienten an rheumatoider Arthritis , auch bekannt als chronische Polyarthritis . Ihre Ursachen sind in der Medizin bis heute nicht ganz geklärt, allerdings gehen Ärzte von einer Autoimmunstörung aus, bei der körpereigene Substanzen vom eigenen Organismus angegriffen werden. Dies führt zu Entzündungen der Innenhaut von Gelenken, Sehnenscheiden sowie Schleimbeuteln. Diese Art von Rheuma ist nicht heilbar, aber bei früher Diagnose und entsprechender Behandlung gut behandelbar.

Diagnosestellung bei Rheuma

Besonders im Anfangsstadium ist es nicht leicht, rheumatoide Arthritis festzustellen, da meist nur allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder leichtes Fieber auftreten. Nach einiger Zeit klagen Patienten jedoch oft über geschwollene Gelenke sowie eine zunehmende Gelenksteifheit , die besonders am Morgen auftritt. Sind symmetrische Gelenke betroffen, ist dies ein weiterer Hinweis für den Arzt ist. Meist beginnt Rheuma mit Gelenkentzündungen in den Fingern oder Zehen. Wenn mindestens drei Gelenke länger als sechs Wochen entzündet sind und Blutuntersuchungen den sogenannten Rheumafaktor, spezielle Antikörper im Blut, nachweisen, steht die Diagnose fest.

Spezialisten für rheumatische Erkrankungen

Patienten suchen bei den ersten Beschwerden meist den Hausarzt oder Orthopäden auf. Falls sich der Verdacht auf Rheuma verstärkt, überweisen diese oft an Rheumatologen, die sich auf die Behandlung rheumatischer Erkrankungen spezialisiert haben.

Therapieformen bei Rheuma

Obwohl Rheuma nicht heilbar ist, können Therapien sowie entzündungshemmende Medikamente Schmerzen lindern und erkrankte Gelenke beweglich halten. Dabei ist regelmäßige Physiotherapie meist wichtigster Bestandteil der rheumatoiden Arthritis . Zudem helfen Wärme-, Kälte- oder Elektrotherapie beim Entspannen von Muskeln. Befindet sich ein Patient bereits im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit, ist eine Operation oft notwendig. Hierbei ersetzt der Chirurg zerstörte Gelenke durch Prothesen. Zudem kann eine vegetarische Ernährung Rheuma lindern, da Wurst und Fleisch viel entzündungsfördernde Arachidonsäure enthalten.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
Facebooktwittergoogle_pluspinterestmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.