Podologie

Facebooktwittergoogle_pluspinterestmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestmail

Unter Podologie wird die Behandlung des Fußes verstanden, die allerdings nicht von einem Arzt sondern von einem Podologen ausgeführt wird. Podologen durchlaufen dabei eine zweijährige Ausbildung und gehören der Sparte der Gesundheitsfachberufe an. Im Gegensatz zum Fußpfleger widmen sie sich nicht hauptsächlich der Fußästhetik und – hygiene, sondern lassen ihr fußmedizinisches Fachwissen mit in die Behandlung einfliesen. Zudem arbeiten sie eng mit den behandelnden Ärzten ihrer Patienten zusammen. Da besonders Diabeteserkrankte an Fußproblemen leiden, sind Podologen auch in der Diabetesberatung geschult.

Krankheitsfälle für den Podologen

Als wichtigstes Transportmittel des Menschen werden Füße stark belastet. Dementsprechend sollten sie auch gepflegt werden. Besonders für Zuckerkranke ist eine regelmäßige Behandlung in der Podologie wichtig, da Diabetes Nervenerkrankungen hervorrufen kann, die mit einem gestörten Wärme- und Kälteempfinden einhergehen. Die Folge können Entzündungen und schlecht heilende Wunden sein. Auch Patienten mit Übergewicht , Rheuma oder Venenerkrankungen leiden häufig an Fußproblemen. Der Fußpilz kann hingegen jeden Fuß angreifen und sollte schnellstmöglich von einem Podologen behandelt werden. Zudem diagnostizieren und therapieren Spezialisten der Podologie Fehlbelastungen durch Fuß- oder Zehenfehlstellungen sowie Druckstellen, Hornhautbildung, Hühneraugen und Blasen.

Ein Besuch in der Podologie

Auch wenn sich viele vor einem Besuch beim Podologen scheuen, ist die podologische Behandlung in der Regel schmerzlos und entspannend . Patienten erhalten zunächst meist ein Fußbad, auf das eine gründliche Untersuchung der Füße erfolgt. Im Anschluss daran werden kleinere Blessuren wie Hornhaut, Hühneraugen oder eingewachsene Fußnägeln beseitigt. Zudem macht sich der Podologe ein Bild vom Schuhwerk und eventuellen Einlagen des Patienten.

Vorsorgende Ratschläge vom Podologen

Der Podologe kann die meisten Fußleiden bei einem Besuch lindern. Er gibt auch Ratschläge, wie ein Patient seine Füße langfristig pflegen und entlasten kann, denn eine sorgfältige Fußpflege ist auch zu Hause wichtig. Zudem empfiehlt er Schuhwerk, durch das Druckstellen und Blasen vermieden werden können. Obwohl viele Patienten mit Fußproblemen von Diabetologen, Fachärzten der Dermatologie und Orthopäden in die Podologie geschickt werden, übernimmt die Krankenkasse nur bei medizinischer Notwendigkeit die Kosten für eine Behandlung.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
Facebooktwittergoogle_pluspinterestmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.