Neurodermitis

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Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung , die zu Juckreiz und sehr trockener Haut führt. Sie tritt in Schüben auf und befindet sich meist auf der Kopfhaut, dem Gesicht oder den Händen des Patienten. Neurodermitis kann genetisch veranlagt sein und verläuft chronisch, endet jedoch oft mit der Pubertät. Patienten haben zudem ein erhöhtes Risiko, an einer weiteren atopischen (chronischen) Krankheit wie Asthma , Heuschnupfen und anderen Allergien zu erkranken.

Symptome und Arten der Neurodermitis

Obwohl Neurodermitis nicht ansteckend und nur oberflächlich in Erscheinung tritt, beeinträchtigt sie oft das psychische Wohlbefinden von Patienten. Diese schämen sich für ihr Aussehen, woraufhin ihr Selbstwertgefühl sinkt. Besonders Patienten mit starker Neurodermitis leiden durch quälenden Juckreiz unter einer eingeschränkten Lebensqualität. Ärzte unterscheiden zwei Arten der Hautkrankheit: Die intrinsische Neurodermitis ist die leichtere Form, bei der die Blutwerte des Patienten normal sind und kein Hang zu Allergien vorliegt. Sie ist oft die Vorstufe der extrinsischen Neurodermitis , die zu erhöhten Blutwerten führt und deshalb das Erkrankungsrisiko für Asthma und Heuschnupfen steigert.

Diagnoseverfahren bei Neurodermitis

Da Neurodermitis meist in der Kindheit auftritt, sollten Eltern bei unerklärlichen Hautrötungen und Juckreiz den Kinderarzt aufsuchen. Dieser wird sich zunächst über den Verlauf des Ausschlags und die jeweils auftretenden Symptome erkundigen. Es folgt eine körperliche Untersuchung. Um Neurodermitis diagnostizieren zu können, müssen die vier Hauptkriterien – massiver Juckreiz , ein vorliegendes Ekzem , wiederholt auftretende Symptome und eine atopische Krankheit beim Patienten oder einem nahen Verwandten – sowie ein Nebenkriterium wie ein positiver Allergietest oder erhöhte Blutwerte erfüllt sein.

Der Dermatologe – Spezialist bei Neurodermitis

Dermatologen haben sich auf Erkrankungen der Haut spezialisiert und sind deshalb die beste Anlaufstelle bei Verdacht auf Neurodermitis. Er kann nach Diagnosestellung die beste Therapie für seinen Patienten finden.

Neurodermitis – Therapieplan in vier Stufen

Die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung von Neurodermitis bildet ein vierstufiger Therapieplan, der an die jeweiligen Symptome angepasst wird. Die vorbeugende Stufe 1 besteht aus der täglichen Anwendung von Cremes sowie dem Meiden von auslösenden Faktoren wie Allergenen. In Stufe 2 werden gering, in Stufe 3 stärker wirksame Medikamente zur Regulierung des Immunsystems zur Anwendung auf der Haut verschrieben. In Stufe 4 werden diese von oral einzunehmenden Medikamenten ergänzt.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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