Magenschmerzen

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Magenschmerzen, ob stechend, drückend oder krampfartig, sind eine häufige Erkrankung, die vielerlei Ursachen haben kann. Neben falscher Ernährung und Stress können sie auch organisch bedingt sein oder als Begleitsymptom anderer Krankheiten auftreten. Oft gehen sie mit Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall einher und sind im Gegensatz zu Bauchschmerzen im linken bis mittleren Oberbauch zentriert.

Erkrankungen mit Magenschmerzen

Krankheiten, die Magenschmerzen hervorrufen, sind beispielsweise Magengeschwüre , Magenkrebs oder Magenschleimhautentzündungen, die auch als Gastritis bekannt sind. Bei letzterer ist die Magenschleimhaut aufgrund unterschiedlicher Ursachen wie Medikamente, Bakterien oder einer Autoimmunerkrankung gereizt. Zudem können eine Lebensmittelvergiftung , die Reflux -Krankheit, eine Lebensmittelunverträglichkeit oder ein Infekt Magenschmerzen auslösen.

Diagnose: Magengeschwür

Bei einem Magengeschwür ist die innere Schleimhaut des Magens defekt und kann die Magenwand nicht mehr vor dem aggressiven Magensaft schützen . Eine schnelle Behandlung ist wichtig, da die Entzündung weiter in das Gewebe vordringen kann. Eine Diagnose ist jedoch nicht immer leicht zu stellen, daher sollten Personen, die unter anhaltenden Magenschmerzen leiden oder Begleitsymptome wie Blut im Stuhl entdecken, immer einen Arzt aufsuchen.

Fachärzte für Magenschmerzen

Der erste Ansprechpartner bei Magenschmerzen ist immer der Hausarzt . Dieser überweist gegebenenfalls an den Internisten oder andere Spezialisten. Nach einem ausführlichen Arztgespräch erfolgt meist eine körperliche Untersuchung, bei der der Magenraum abgetastet wird. Im Anschluss können Stuhlproben genommen sowie eine Magenspiegelung , die sogenannte Gastroskopie , durchgeführt werden. Zudem können Ultraschall – und Röntgenuntersuchungen sowie eine Magnetresonanztomographie ( MRT ) oder Computertomographie zur Diagnosestellung beitragen.

Therapieansätze bei Magenerkrankungen

Im Anschluss an die Diagnosestellung stimmt der Arzt einen entsprechenden Therapieplan auf die Bedürfnisse seines Patienten ab. Bei einem bakteriell hervorgerufenen Magengeschwür werden oft Antibiotika verabreicht. Beruhen die Magenschmerzen auf einem anderen Grund, können Verzicht auf Alkohol und aggressive Medikamente sowie Stressreduktion und eine gesunde Ernährung zur Gesundung beitragen.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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