Leistenbruch

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Ein Leistenbruch, in der Medizin auch als Leistenhernie bezeichnet, ist kein Knochenbruch, sondern eine Verschiebung von Gewebe. Dabei dringt Darmgewebe durch die Leiste und bildet einen sogenannten Bruchsack, der Teile des Darms sowie Fettgewebe enthält. Die entstandene Lücke bezeichnen Mediziner als Bruchpforte.

Die Leiste

Die Leiste bildet den Übergang zwischen Bauch und Oberschenkel, wo sich auch der Leistenkanal mit wichtigen Blutgefäßen und Nerven befindet. Da der Leistenbereich im Alltag stark beansprucht wird, stabilisieren ihn kräftige Muskeln und Sehnen. Hält die Leiste der ständigen Beanspruchung nicht mehr Stand, kommt es zu einem Leistenbruch, der in unterschiedliche Richtungen verlaufen kann. Ärzte unterscheiden hierbei die indirekte Leistenhernie, die meist bei Kindern oder jungen Erwachsenen auftritt und angeboren sein kann, sowie die direkte Leistenhernie, die vor allem im Alter aufgrund einer Bindegewebsschwäche vorkommt.

Diagnoseverfahren beim Leistenbruch

Meist entdecken Leistenbruch-Patienten eine Ausbeulung in der Leistenregion, die sich bewegen und nach innen drücken lässt. Vor allem abends oder nach Belastung erscheint die Schwellung deutlicher. Weitere Symptome können ein leichtes Ziehen oder Druckgefühl im Leistenbereich sein. Schildert ein Patient seinem Arzt diese Beschwerden, untersucht dieser den Bauchraum und begutachtet die Ausbeulung im Stehen und Liegen. Beim Mann werden zusätzlich die Hoden abgetastet. Falls immer noch keine eindeutige Diagnose vorliegt, kann ein Ultraschall für Aufklärung sorgen.

Spezialisten zur Behandlung eines Leistenbruchs

Wer Probleme mit der Leistenregion bei sich feststellt, sollte zunächst einen praktischen Arzt aufsuchen. Dieser kann die erste Diagnose stellen und gegebenenfalls an einen Spezialisten oder das Krankenhaus überweisen. Eine Leistenbruch-Operation sollte dabei stets von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden.

Operation beim Leistenbruch

Obwohl ein Leistenbruch in den meisten Fällen zunächst harmlos ist, muss er operiert werden, da er sich nicht wieder zurückbilden, jedoch vergrößern kann. Insgesamt stehen dem Chirurgen drei Operationsmethoden zur Auswahl, die sich jeweils im individuellen Fall entscheiden. Hierbei ist unter anderem das Alter des Patienten sowie die Größe des Leistenbruchs zu beachten.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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