Kosmetik

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Der Begriff Kosmetik bezeichnet die Körper- und Schönheitspflege des Menschen. Ursprünglich stammt das Wort aus dem Altgriechischen, wobei vor allem im 18. Jahrhundert die Bezeichnung cosmétique in Frankreich Verbreitung fand und auch in den deutschsprachigen Raum überschwappte. Insgesamt beschäftigt sich die Kosmetik mit der Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung der Schönheit.

Prinzipiell wird zwischen der pflegenden, dekorativen Kosmetik und der medizinischen Kosmetik unterschieden. Bei den ersten beiden Bereichen handelt es sich um Methoden, die äußere Erscheinungsform des Körpers – entsprechend des Schönheitsideals ­ zu gestalten und die Jugendlichkeit des Körpers zu bewahren. Bei der medizinischen Kosmetik kommen medikamentöse Zusatzstoffe in den Präparaten zum Einsatz, die bei bestimmten Verletzungen oder Störungen heilend wirken. Auch Behandlungsmethoden, die der ästhetischen Veränderung zuzuordnen sind, zählen zu dem Gebiet der medizinischen Kosmetik.

Die Geschichte der Kosmetik

Die Idee hinter kosmetischen Behandlungen ist nicht neu, sondern reicht bis ins alte Ägypten zurück. Damals wurden bestimmte Balsamierungsverfahren für die Pharaos entwickelt, um ihren Leichnam so lange wie möglich vor dem Verfall zu bewahren. Düfte und Geruchsstoffe haben ihre Wurzeln in der Religion und in der Medizin. Heutzutage soll die Kosmetik nicht nur verschönern sondern auch eine Steigerung des Lebensgefühls erzielen sowie soziales Prestige ausdrücken.

Kosmetik: Vital und rein

Haut, Haare oder Nägel – die Kosmetik bietet Mittel und Tübchen für den ganzen Körper. Je nach Wunsch des Konsumenten konzentrieren sich ihre Substanzen auf die Reinigung oder Vitalisierung der gewünschten Körperpartie. Zudem sollen Kosmetika die Alterung verlangsamen und mögliche Mängel weniger sichtbar machen. Neben Produkten beinhaltet die Schönheitspflege aber auch Spa-Methoden wie Kneippgüsse oder den Gang in die Sauna, denn die Grenzen zwischen Kosmetik und Wellness sind fließend.

Schönheits-Kosmetik und Wellness

Für die tägliche Schönheitspflege werden zahlreiche Produkte angeboten, die in die Bereiche Reinigung (z. B. Duschgels, Hautcremes, Lotionen), Zahn- und Mundpflege, Haarbehandlung (z. B. Shampoo, Färbemittel), dekorative Anwendung (Schminke, Makeup) und Düfte (z. B. Parfüms, Deodorants) unterteilt werden. Des Weiteren bieten Kosmetikerinnen ein breites Spektrum an Schönheitsanwendungen. Hierzu zählen Behandlungen des Gesichts, der Hände, Anti-Cellulitis-Behandlungen, Body-Wellness-Anwendungen (z. B. Peelings und Massagen ), Haarentfernung und Permanent-Makeups. Kosmetikerinnen arbeiten auch oft mit Ärzten für Dermatologie zusammen und behandeln Hautprobleme wie beispielsweise Akne . Auch Kneippgüsse und Saunagänge zählen zum Bereich der Kosmetik und dienen dem Erhalt der Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens.

Anwendungsgebiete der Kosmetik

Aufgrund ihrer vielfältigen Anwendungsgebiete bietet die Kosmetik mannigfaltige Produkte je nach Bedarf und Wunsch. Ob Parfum, Eau de Toilette und Deodorant für einen wohltuenden Körpergeruch oder Zahn- und Mundpflegeprodukte – individuellen Vorlieben in Duft und Farbe sind keine Grenzen gesetzt. Die dekorative Kosmetik bietet ein weitreichendes Angebot an Make-up wie Rouge, Lidschatten, Mascara und Lippenstift zum Auftragen im Gesicht, während Reinigungs- und Pflegemittel wie Seife, Duschgel, Cremes und Rasierschaum am ganzen Körper Verwendung finden. Shampoo, Conditioner und Tönungen werden zur Haarbehandlung angeboten. So kann jeder noch so kleine Fleck am Körper gepflegt und verschönert werden

Medizinische Kosmetikbehandlungen

Dermatologen und insbesondere Schönheitskliniken oder Praxen für plastische Chirurgie bieten medizinische Verfahren an, um das äußere Erscheinungsbild entweder nach Unfällen oder Operationen zu verbessern oder generell zu verjüngen . Hierzu zählen z. B. die Reduzierung von Altersflecken, Narben, Cellulitis und Falten, Hautstraffung, Haarentfernung , Haartransplantation , Peeling, Fettabbau ohne Operation, Lipomassage und Endermologie. Effloreszenzen und Hautirritationen, Verbrennungen, Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen oder Pigmentstörungen werden ebenfalls mit Methoden der kosmetischen Medizin behandelt. Auch Zahnärzte arbeiten mit der kosmetischen Medizin z. B. in Form von Bleaching und Zahnreinigungen bei Verfärbungen.

Was man selbst tun kann

Schönheitsbehandlungen sind teuer und medizinisch meist nur dann notwendig, wenn der Betroffene mental unter der Symptomatik leidet, beispielsweise bei Haarausfall , Verbrennungen im Gesicht oder einem Damenbart und werden auch nur in solchen Fällen von den Krankenkassen bezahlt. Für eine schöne und gesunde Haut kann man selbst viel beitragen, indem man auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft achtet, auf Alkohol und Nikotin verzichtet , sich gegen UV-Strahlung schützt und auf den Hauttyp abgestimmte Pflegeprodukte verwendet.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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