Inkontinenz

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Inkontinenz ist eine medizinische Verfassung, bei der Stuhl und Urin nicht mehr richtig gehalten werden können. Ob Nachwirkungen einer Operation, Nervenerkrankungen oder Beckenbodenschwäche – das leidige Thema kann viele Ursachen haben. Besonders wichtig für Patienten ist jedoch, bei Blasen- und Darmschwäche einen Arzt aufzusuchen, denn schon einfache Therapiemaßnahmen wie Beckenbodentraining , Einlagen oder Medikamente können oft eine schnelle Besserung bringen.

Arten von Inkontinenz

Mediziner unterscheiden prinzipiell zwei Arten von Inkontinenz: Bei der Harninkontinenz kommt es zu einem unwillkürlichen Harnverlust. Obwohl oft als Blasenschwäche bezeichnet, liegt ihr keine schwache Blase zugrunde. Dabei gilt grundsätzlich, dass das Risiko an Harninkontinenz zu erkranken mit steigendem Alter wächst. Bei der Stuhlinkontinenz , in der Medizin auch als anorektale Inkontinenz bekannt, kann die Stuhlausscheidung nicht mehr vollständig bewusst gesteuert werden.

Diagnoseverfahren bei Inkontinenz

Wie ausgeprägt die vorliegende Inkontinenz ist, muss der behandelnde Arzt mit Hilfe unterschiedlicher Untersuchungen und Methoden herausfinden. Bei der Harninkontinenz können Toiletten- und Trinkprotokolle sowie genaue Schilderungen des Patienten helfen, einen ganzheitlichen Überblick über das Krankheitsbild zu erhalten. Zudem können eine Untersuchung der äußeren Genitalien und des Enddarms sowie ein Ultraschall oder eine Blasenspiegelung Aufschluss bringen. Um Harnwegsinfekte auszuschließen, gehört auch eine Urinuntersuchung zur Diagnosestellung. Bei der Stuhlinkontinenz erkundigt sich der Arzt über die Häufigkeit sowie Konsistenz und Art des Stuhlgangs. Neben einer Tastuntersuchung werden meist Spiegelungen des Enddarms (Rektoskopie), Dickdarms ( Koloskopie ) und des Analkanals (Proktoskopie) durchgeführt.

Gastroenterologen: Spezialisten bei Inkontinenz

Patienten mit Inkontinenz sollten trotz Schamgefühls nicht lange zögern, einen Arzt aufzusuchen. Der Hausarzt kann an die jeweiligen Experten der Inneren Medizin, die sogenannten Gastroenterologen, verweisen. Diese haben sich auf die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts spezialisiert und können bei Inkontinenz schnell helfen.

Therapieformen bei Inkontinenz

Steht erst einmal die genaue Diagnose fest, kann ein passender Therapieplan erstellt werden. Dieser kann je nach vorliegender Inkontinenz aus Beckenbodentraining , einer medikamentösen Behandlung oder einer Operation bestehen. Zudem können spezielle Einlagen den Patienten bei Unwohlsein und im täglichen Leben helfen.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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