Herzinfarkt

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Bei einem Herzinfarkt, der in der Medizin auch als Myokardinfarkt bezeichnet wird, kommt es aufgrund eines Blutgerinnsels zu einem akuten Verschluss der Koronararterie, einem Blutgefäß im Herzen. Daraufhin wird der Herzmuskel nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Kann der Blutfluss nicht schnell wieder hergestellt werden, stirbt das betroffene Gewebe ab, was die Funktion des gesamten Herzens beeinflussen kann.

Symptome beim Herzinfarkt

Da ein Herzinfarkt immer lebensbedrohlich ist, sollten Patienten auch im Zweifelsfall nicht scheuen, den Notdienst zu rufen. Typische Symptome sind plötzlich auftretende, starke Schmerzen , die in Brust und Schulter, aber auch im Kiefer, Oberbauch oder Rücken auftreten können. Zudem werden Patienten oft von schwerer Atemnot, Schwindel – und Angstgefühl sowie Übelkeit befallen.

Diagnosestellung beim Herzinfarkt

Beim Arzt erfolgt meist ein Elektrokardiogramm ( EKG ) , mit dem sich Herzrhythmusstörungen feststellen lassen. Zudem wird das Blut des Patienten untersucht, da absterbende Herzmuskelzellen bestimmte Eiweiße, die sogenannten Enzyme, im Blut freisetzen. Im Zweifelsfall kann auch ein Ultraschall des Herzens , die sogenannte Echokardiografie, Aufschluss bringen. Mit Hilfe eines Herzkatheters ermitteln Ärzte, welches Herzkranzgefäß betroffen ist. Hierbei wird ein schmaler Schlauch in die Beinarterie eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben.

Kardiologe – Experte für Herzinfarkte

Normalerweise ist der Notarzt der erste Ansprechpartner bei einem Herzinfarkt. Im Krankenhaus übernimmt der Kardiologe , der sich auf Herzerkrankungen spezialisiert hat, die Behandlung von Infarktpatienten.

Therapieformen beim Herzinfarkt

In erster Linie muss das betroffene Herzkranzgefäß so schnell wie möglich wieder geöffnet werden, was meist auf der Intensivstation geschieht. Zudem werden blutverdünnende Medikamente verabreicht. Es kann auch zu einer Bypass-Operation kommen, wenn die Herzkranzgefäße zu stark beansprucht wurden. Nach einem Herzinfarkt ist es besonders wichtig, auf eine gesunde Ernährung mit viel Bewegung zu achten. Zudem sollte nicht geraucht werden.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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