Grauer Star

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Als Bezeichnung Grauer Star wird eine Augenkrankheit bezeichnet, die auch als Katarakt bekannt ist. Hierbei kommt es zu einer Linsentrübung , die nach und nach das Sehvermögen beeinträchtigt. Patienten können nur noch unscharf, kontrastarm und weniger farbig sehen. Zudem ist das Blendungsempfinden erhöht und Sehen von Doppelbildern möglich. Obwohl vor allem ältere Patienten am grauen Star erkranken (Altersstar), kann die Augenkrankheit in jedem Lebensalter auftreten und das Sehvermögen der Betroffenen erheblich einschränken. Der Graue Star ist weltweit eine der häufigsten Erblindungsursachen, was allerdings für Deutschland aufgrund der guten operativen Möglichkeiten nicht zutrifft.

Grauer Star: Diagnosestellung beim Augenarzt

Wer den Verdacht hat, an grauem Star zu leiden, sollte schnell einen Augenarzt aufsuchen. Dieser prüft zunächst die Sehschärfe des Patienten. Zudem untersucht der behandelnde Mediziner die Augen des Patienten mit einer speziellen Spaltlampe . Je nachdem, welche Ergebnisse vorliegen, schließen sich weitere Untersuchungen in der Praxis an. Prinzipiell empfiehlt es sich, ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre zur Früherkennung den Augenarzt aufzusuchen. Auf diesem Weg können Krankheiten wie grauer Star sowie das Glaukom rechtzeitig erkannt und bestmöglich behandelt werden.

Behandlung bei grauem Star

Obwohl der graue Star das Sehvermögen des Patienten im fortgeschrittenen Stadium stark beeinträchtigen kann, versprechen moderne Therapiemaßnahmen Besserung. Ist die Krankheit noch nicht ausgeprägt, können passende Brillengläser die Linsentrübung ausgleichen. Im Endstadium ist ein grauer Star nur operativ zu behandeln. Dabei wird meist unter örtlicher Betäubung die getrübte Linse entfernt und eine Kunstlinse eingesetzt.

Mythos: Grauer Star

Obwohl die Medizin weit fortgeschritten ist, sind sich Ärzte immer noch nicht im Klaren, weshalb es zum Altersstar kommt. Sicher ist jedoch, dass erbliche Veranlagung sowie Erkrankungen wie Diabetes das Risiko, an grauem Star zu leiden, erhöhen. Die Bezeichnung der Augenkrankheit beruht dabei auf dem starren Blick, den erblindete Patienten früher aufgrund der fehlenden Behandlungsmöglichkeiten inne hatten, ihre Pupille war aufgrund der Erkrankung grau verfärbt.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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