Epilepsie

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Die Epilepsie, auch als Krampfleiden oder Fallsucht bekannt, ist die Folge einer Fehlfunktion im Gehirn. Dabei geben Nervenzellen, die sogenannten Neuronen, plötzlich synchron und unkontrolliert Impulse ab, durch die epileptische Anfälle ausgelöst werden. Diese können nur wenige Sekunden mit leichtem Muskelzucken und Kribbeln, aber auch bis zu zwei Minuten dauern und mit Bewusstseinsverlust und heftigen Krämpfen einhergehen. Ein einmaliger epileptischer Anfall bedeutet jedoch nicht, dass es sich beim Patienten um einen Epileptiker handelt.

Diagnoseverfahren bei Epilepsie

Oft können Schlafmangel und Alkoholentzug, aber auch Stoffwechselstörungen, Vergiftungen oder medikamentöse Nebenwirkungen epileptische Anfälle auslösen. Bei Kindern kann auch hohes Fieber zu Fieberkrämpfen führen. Diese sogenannten Gelegenheitskrämpfe, bei denen ein bestimmter Auslöser vorliegt, ist jedoch kein Indiz für eine Epilepsie-Erkrankung. Um eine eindeutige Diagnose zu stellen, untersucht der Arzt mittels eines EEG die Gehirnströme des Patienten und lässt eine MRT anfertigen. In selteneren Fällen muss zudem das Gehirnwasser untersucht werden, um Entzündungen auszuschließen.

Experten für Epilepsie

Im Anschluss an die eingehenden Untersuchungen kann der Internist meist erkennen, ob es sich um Epilepsie oder Gelegenheitsanfälle handelt. Zudem kann er die krankheitsauslösenden Ursachen wie Missbildungen im Gehirn, Schlaganfälle, eine Hirnhautentzündung oder einen Hirntumor feststellen. Die hierfür notwendige MRT wird meist in der Radiologie durchgeführt.

Therapieformen bei einer Epilepsie-Erkrankung

Ob und wie eine Epilepsie behandelt wird, hängt vom individuellen Fall ab. Kommt es nur selten zu Anfällen und fühlt sich ein Patient im Alltag nicht beeinträchtigt, muss keine Therapie erfolgen. Meist kommt es zu einer Behandlung, wenn zwei heftige epileptische Anfälle pro Jahr auftreten. Um die Epilepsie zu verbessern, muss der Arzt die Art der Anfälle berücksichtigen. Daraufhin werden oft entsprechende Medikamente, die das Anfallrisiko senken, verabreicht. Zudem kann eine Operation beim Chirurgen oder die Stimulationstherapie , bei der dem Patienten eine Art Schrittmacher unterhalb des Schlüsselbeins im linken Brustbereich eingesetzt wird, helfen.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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