Bulimie

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Bei der Bulimie, die umgangssprachlich auch als Ess-Brech- Sucht bezeichnet wird, nehmen die Betroffenen phasenweise große Mengen an kalorienhaltigen Lebensmitteln zu sich. Aus Angst , an Gewicht zuzunehmen, erbrechen sie sich im Anschluss ( Purging-Typ ). In anderen Fällen schließt sich der Fressattacke eine Zeit des Hungerns bzw. Fastens an und die Betroffenen treiben übermäßig viel Sport ( Non-Purging-Typ ). Bei der Bulimie handelt es sich um eine Suchterkrankung, unter der meistens Mädchen und junge Frauen in einem Alter zwischen 15 und 35 Jahren leiden.

Falsche Wahrnehmung des eigenen Körpers

Ursachen für die Essstörung kann die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper sein, die im Sich-Messen mit dem ausgeprägten Schlankheitsideal der westlichen Gesellschaft begründet liegt. Außerdem wurde häufig festgestellt, dass die Betroffenen mit familiären Problemen zu kämpfen haben, unter geringem Selbstwertgefühl leiden, unter Leistungsdruck stehen und das Gefühl haben, immer alles richtig machen zu müssen. Gemeinsam ist allen die große Angst , an Gewicht zuzunehmen und die Selbsteinschätzung, zu dick zu sei. Dabei sind diejenigen, die an Bulimie erkranken, im Gegensatz zu Magersüchtigen, meistens normalgewichtig, wenn auch eher im unteren Bereich.

Geheimhaltung der Krankheit

Eine große Gefahr ist, dass es sich um eine geheime Krankheit handelt. Die Betroffenen gestehen sich ihre Sucht nur schwer ein und bis es zu einer ärztlichen Diagnose kommt, können bereits massive körperliche Schädigungen eingetreten sein.

Wann spricht man von Bulimie?

Der Arzt wird zunächst in einem Gespräch typische Symptome ausfindig machen, etwa die Angst vor Gewichtszunahme, Einnahme von Arzneien mit abführender Wirkung, Erbrechen, depressive Verstimmung, Angst , ein geringes Selbstwertgefühl oder familiäre Schwierigkeiten. Neben der Messung des BMI (Body-Mass-Index) und des Blutdrucks wird der Arzt evtl. ein EKG vornehmen, um den Patienten nach Herz-Rhythmusstörungen zu untersuchen. Häufig lassen sich durch das Erbrechen Schädigungen an den Zähnen, Schwellungen an den Speicheldrüsen oder eine Verätzung der Speiseröhre erkennen.

Vieles muss neu erlernt werden

Der erste Schritt zur Heilung ist das Selbsteingeständnis , von der Krankheit betroffen zu sein. Spezielle Kliniken, Selbsthilfegruppen, Psychologen und Psychotherapeuten bieten verschiedene Möglichkeiten der Therapie an. Im Zentrum steht dabei, das Essverhalten neu zu erlernen , genauso wie der Umgang mit Gefühlen und Strategien zur Konfliktbewältigung wieder oder neu gelernt werden müssen.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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