Besenreiser

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Besenreiser sind eine Art Krampfadern und medizinisch gesehen in der Regel harmlos. Die winzigen erweiterten Venen schimmern oft rötlich bis bläulich durch die Haut und befinden sich meist in den Beinen. Normalerweise treten Besenreiser isoliert an kleinen Venen auf und sind nur selten ein Indiz für Probleme mit tiefer liegenden Blutgefäßen. In Ausnahmefällen können sie jedoch großflächig auftreten und leichte Schmerzen hervorrufen.

Diagnoseverfahren bei Besenreisern

Um sicher zu gehen, dass Besenreiser auf keine schwerwiegenden Beschwerden hindeuten, sollte ein Patient sicherheitshalber den Hausarzt aufsuchen. Dieser kann durch Anamnese feststellen, ob Besenreiser bereits ein familiäres Problem darstellen, denn die Veranlagung für Krampfadern , die auf eine vererbbare Bindegewebsschwäche zurückgeht, kann durch Gene weitergegeben werden. Die Bindegewebsschwäche leiert dabei im Laufe des Lebens Venenwände aus. Im Anschluss an das Arztgespräch erfolgt eine Ultraschall -Untersuchung der Venen, um festzustellen, dass keine tiefer liegenden Blutgefäße beeinträchtigt sind.

Spezialisten für Besenreiser

Entdeckt ein Patient Besenreiser, sollte er zunächst den Hausarzt aufsuchen. Dieser unternimmt die ersten Untersuchungen und verweist gegebenenfalls an einen Spezialisten weiter. In den meisten Fällen müssen Besenreiser jedoch nicht behandelt werden. Ist ein Patient allerdings kosmetisch von den kleinen Äderchen gestört, kann er einen Venenspezialisten aufsuchen, um entsprechend behandelt zu werden.

Besenreiser: Welche Therapie ist die Beste?

Entscheidet sich ein Patient dazu, seine Besenreiser behandeln zu lassen, kann er in Absprache mit seinem Arzt unter verschiedenen Therapiemöglichkeiten wählen. Einerseits kann der Venenspezialist die sogenannte Sklerosierung durchführen, bei der ein verödendes Mittel in die einzelnen Venen gespritzt wird. Im Anschluss daran sollte der Patient für kurze Zeit Kompressionsstrümpfe tragen. Andererseits ist die Lasertherapie eine gängige Methode, Besenreiser zu behandeln. Dabei verödet der Laser die winzigen Venen. Auch im Anschluss an diese Behandlung sollte der Patient für einige Tage Kompressionsstrümpfe tragen. Da beide Methoden oft mehrere Sitzungen benötigen, können sie auch miteinander kombiniert werden.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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