Bandscheibenvorfall

Facebooktwittergoogle_pluspinterestmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestmail

Ein Bandscheibenvorfall ist eines der häufigsten Rückenleiden in Deutschland und tritt meist im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Insgesamt hat der Mensch 23 Bandscheiben, die wie Gelkissen wirken und nach außen hin von einem harten Faserring umgeben sind. Mit dem Alter oder durch stetige Beanspruchung sinkt der Wassergehalt und somit die Elastizität der Bandscheibe, was Risse im Faserring hervorrufen kann. Durchbricht der Gelkern den Faserring, spricht man vom Bandscheibenvorfall.

Diagnoseverfahren beim Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall macht sich durch starke, anhaltende Rückenschmerzen bemerkbar, die oft in Arm und Bein ausstrahlen. Welche Beschwerden genau auftreten, hängt jedoch von der betroffenen Bandscheibe ab. Ein Arzt stellt deshalb innerhalb einer ausführlichen Anamnese gezielt Fragen zu den vorliegenden Schmerzen und Problemen. Anschließend folgen neurologische Untersuchungen , bei der die Höhe des Bandscheibenvorfalls untersucht wird. Letztlich wird die Untersuchung durch Röntgenbilder sowie eine Computertomografie ( CT ) und Magnetresonanztomografie ( MRT ) untermauert, die Aufschluss darüber geben, wo es genau zum Bandscheibenvorfall gekommen ist und in welche Richtung sich die Bandscheibe verschoben hat. In Ausnahmefällen kann auch eine Myelografie vorgenommen werden, bei der Kontrastmittel in den Wirbelkanal gespritzt und anschließend eine CT oder Röntgenuntersuchung durchgeführt wird.

Spezialisten zur Einschätzung des Bandscheibenvorfalls

Bei einem Bandscheibenvorfall ist es wichtig, sofort einen Spezialisten aufzusuchen. Orthopäden sind auf Leiden des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert und somit die erste Anlaufstelle bei einem Rückenleiden. Zudem können in orthopädischen Praxen meist vor Ort die notwendigen Erstuntersuchungen wie Röntgenaufnahmen durchgeführt werden. In Zusammenarbeit mit einem Radiologen können CT und MRT für Aufschluss sorgen. Nach Stellung der Diagnose arbeiten Orthopäden eng mit Physiotherapeuten zusammen.

Konservative und operative Therapie beim Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfälle sind meist gut zu behandeln und durch konservative Therapien, die aus Schmerzlinderung und Muskelaufbau bestehen, in den Griff zu bekommen. Anfangs werden dazu oft schmerzlindernde Medikamente oder Kortisonspritzen gegeben, damit sich der Patient wieder normal bewegen kann. Zudem werden verschiedene Arten der Wärme-Therapie wie Fango – und Moorpackungen sowie Rotlichtbehandlungen verschrieben, um die versteifte Muskulatur zu lockern. Gleichzeitig ist es wichtig, durch Physiotherapie Muskeln aufzubauen und entspannende Übungen zu erlernen. Oft helfen auch Massagen und auf den Bandscheibenvorfall angepasster Sport. Ruft die konservative Therapie keine Besserung hervor, kann eine Operation helfen.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
Facebooktwittergoogle_pluspinterestmailFacebooktwittergoogle_pluspinterestmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.