Aura-Therapie

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Ähnlich wie im Reiki und anderen esoterischen Heilslehren wird auch bei der Aura-Therapie davon ausgegangen, dass jeder Mensch ein Energiefeld besitzt, das mit den sieben Chakren (Energiezentren) des Körpers verbunden sei. Dabei lege sich die Aura in verschiedenen Zwiebelschichten um den Körper des Menschen, wobei der physische Körper selbst die unterste Schicht darstellt. Die Aura wird häufiger beschrieben als Lichtkranz oder Farbspektrum, das den Menschen umgibt. In der Vorstellung der Anhänger dieser Lehre könne die Aura mittels einer speziellen Technik, der sogenannten Kirlian-Fotografie , sichtbar gemacht werden. Die Aura-Lehren zählen bis zu zehn verschiedene Körper (Mentalkörper, Emotionalkörper, Astralkörper…). Jede Aura hat in diesem Weltbild eine eigene Farbe und steht für einen bestimmten Bereich z.B. die Emotionen, die Gedanken, etc.

Aura-Therapie als alternatives Verfahren

Naturwissenschaftlich nachweisbar ist weder die Aura noch die Existenz der Chakre. Ebenso wenig zählt die Aura-Therapie zur anerkannten Heilkunde. Es gibt keine Wirksamkeitsstudien , welche die Heilung bestimmter Krankheiten durch Auratherapie belegen würden. Allerdings ist der Placebo-Effekt dieser Therapie nicht von der Hand zu weisen.

Behandlung in der Auratherapie und Aurachirurgie

Die Auratherapie geht davon aus, dass Krankheiten und psychische Leiden durch Schwingungsstörungen in den verschiedenen Energiekörpern entstehen. Dadurch, dass jede Energieschicht mit einer der sieben Chakren im Körper verbunden sei, entstünden durch eine Störung des Schwingungsfeldes auch körperliche Erkrankungen. Verantwortlich hierfür seien ungesunder Lebenswandel (Rauchen, Trinken, Schlafmangel), aber auch Vorfälle in früheren Leben – so könne eine Erkrankung der Schilddrüse oder des Halses durchaus auch durch einen gewaltsamen Tod durch Erhängen in einem früheren Leben ausgelöst werden – hier läge quasi um den Hals des Patienten noch die Schlinge und drücke auf Schilddrüse oder Mandeln.

Der Auraheiler oder Geistheiler behauptet, die Aura jedes Menschen sehen oder spüren zu können und behandelt durch Händeauflegen oder rein symbolisch, zum Teil sogar, ohne den Körper überhaupt zu berühren. Dadurch sollen die universale Energie wieder in Fluss gebracht und Blockaden gelöst werden.

Gefahren der Aura-Therapie

Die Berufsbezeichnung „Auratherapeut“, „Auraheiler“ oder „Aurachirurg“ ist gesetzlich nicht geschützt. Im Prinzip darf sich jeder mit diesem Titel schmücken. Die Kosten für Aura-Heilung und auch Aura-Seminare variieren stark und können dementsprechend teuer werden. Auraheiler behaupten, sie können grundsätzlich jede Erkrankung durch Aura-Arbeit heilen – auch Krebs und schwere organische Krankheiten.

Gerade Menschen, die unter schweren psychischen Erkrankungen leiden, begeben sich bei der Aura-Therapie in Gefahr, in völlige psychische und finanzielle Abhängigkeit von ihrem Heiler zu geraten. Daher ist grundsätzlich bei der Auratherapie Vorsicht geboten – auch wenn der Placebo-Effekt durch die intensive Zuwendung des Auraheilers und die schamanisch-rituellen Handlungen sicherlich bei einigen Menschen zu positiven Erfahrungen geführt haben.

Die Inhalte dieses Artikels wurden von medizinischen Laien verfasst und dienen ausschließlich der allgemeinen unverbindlichen Vorabinformation. Sie stellen keine Beratung oder Empfehlung bezüglich Medikamente, Diagnose- oder Therapieverfahren dar. GoYellow und die Verfasser übernehmen keine Gewähr für deren Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit bzw. Genauigkeit und Aktualität. Sie sind nicht dazu geeignet und bestimmt, die professionelle persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker zu ersetzen. Bitte verwenden Sie die Inhalte auf keinen Fall zur Eigendiagnose bzw. Eigenmedikation. Suchen Sie bei Beschwerden oder Symptomen immer unverzüglich einen Arzt auf!
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