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Kolumba Kunstmuseum des Erzbistums Köln


Katholische Pfarrämter

Kolumbastr. 4, 50667 Köln zur Karte Routenplaner

002 221 / 093 231 493 60
002 221 / 093 231 493 633

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7 Bewertungen für Kolumba Kunstmuseum des Erzbistums Köln


Das Kolumba Kunstmuseum des Erzbistum in Köln ist wirklich sehr schön drinne !..
Das Kolumba Kunstmuseum des Erzbistum in Köln ist wirklich sehr schön drinne !
Bewertung auf golocal.de von kristiandergee1 am So 16.08.2015
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'Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit'. Heißt es im Film 'Alien'. Das lässt sich auch über dieses vortreffliche Institut sagen, wenn auch in anderem Zusammenhang. Wir befinden uns schließlich au..
'Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit'. Heißt es im Film 'Alien'. Das lässt sich auch über dieses vortreffliche Institut sagen, wenn auch in anderem Zusammenhang. Wir befinden uns schließlich auf erzbischöflichem, also geheiligtem Boden. Von der spätgotischen Kirche Sankt Kolumba ist nicht allzuviel übriggeblieben, wofür natürlich nicht ausschließlich die britische Luftwaffe verantwortlich war. Für die unversehrt gebliebene 'Madonna in den Trümmern' wurde 1950 unter der Leitung des Architekten Gottfried Böhm eine eigenständige Kapelle errichtet. Im Jahre 2007 wurde dann der extraordinäre Neubau des Schweizer Großmeisters Peter Zumthor vollendet, der die verbliebenen Überreste der Vorgängerbauten aufnimmt und sich in fein strukturierter Weise darüber erhebt. Bänder von kleinen Wanddurchbrüchen sorgen außen für einen filigranen Touch und Innen für wunderbare Lichteffekte. Dort finden wir die archäologische Ausgrabung mit Überresten römischer, fränkischer, karolingischer, romanischer und natürlich gotischer Herkunft vor. Ein Steg führt im Zickzack durch diese großartige Halle und endet in einem kleinen offenen Innenhof, der ehemaligen Sakristei. Das Erzbistum hat für die neue Unterbringung seines 1853 gegründeten Diözesanmuseums richtig Geld in die Hand genommen - mit beeindruckendem Resultat. Schön, dass meine noch bis vor kurzem abgeführten Vereinsbeiträge natürlich auschließlich in dieses wunderbare Haus geflossen sind - und nicht etwa nach Limburg. Am Empfang ebenjenes Hauses erhält der erwartungsfroh gestimmte Besucher ein Erklär-Büchlein, das zunächst in der Reisetasche und anschließend in der schön holzvertäfelten Garderobe verschwindet. Denn zur konzeptionellen Reinheit des Hauses gehört auch, dass kein Bestimmungstäfele und keine beflissene Beschilderung den unvoreingenommenen Kunstgenuss stört. Im Nachhinein führt das Studium des Büchleins dann zu erhellenden 'ach das war das' Momenten und auch zu dem einen oder anderen gelehrten Halbsatz in dieser Ausarbeitung. Wie bei einem lichtdurchfluteten Edelneubau nicht anders zu erwarten, geht es hier auch inhaltlich keineswegs dogmatisch sakral sondern offen und durchaus beschwingt zu. Dafür sorgt zum Beispiel die erstaunliche Raumklang-Installation 'Serpentinata' des Bernhard Leitner: 48 Lautsprecher bespielen auf ausgeklügelte Weise ein Arrangement aus PVC Schläuchen. Fragen wie 'Was soll das?' und 'Was soll das ausgerechnet hier?' kommen erst gar nicht erst auf. Meister Breloh ist mit einigen Skulpturen aus glasiertem Terrakotta vertreten und Michael Buthe erfreut uns mit der eleganten Rauminstallation 'Die heilige Nacht der Jungfräulichkeit' bestehend aus 14 großen, geschwärzten und gravierten Kupferplatten und einem eisernen Kingsize-Kerzenhalter. Manches wie die monochromen Großbilder oder die neckische Gurkenbalett-Bildserie sind dazu angetan, Ratlosigkeit hervorzurufen. Das gesteht uns auch das Erklärbüchlein zu. Im thematisch abgegrenzten Zeichenmuseum stellt Monika Bartholomé vielfältige und auch humorhaltige Objekte aus, die den klassischen Zeichenbegriff stellenweise - wie sagt man so schön feuilletonistisch - transzendieren. Gegen Ende des Parcours finden wir in einer kleinen Dunkelkammer die amüsante und interaktive 'Licht- und Luftmaschine' des Manos Tsangaris vor. Desweiteren drei schön illustrierte Stundenbücher aus dem Frankreich des 15. JH. Südamerikanische Madonnenbildnisse und der prächtige Anno-Schrein - stilistischer Vorgänger des Dreikönigsschreins im Dome - sorgen dann wieder für verstärkten kirchlichen Kontext. Das gilt auch für die wunderbare 'Madonna mit dem Veilchen' (womit natürlich die Blume gemeint ist) aus der Hand des Stefan Lochner. In Glasvitrinen sind liturgische Gerätschaften aus feinziseliertem Edelmetall untergebracht. Zugleich wird hier der Blick auf die Minoritenkirche und den Dom gelenkt - ein herrlisches Bild. Fotografieren für private Zwecke ist erlaubt, solange nicht stativiert und geblitzdingst wird. Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen und habe somit auch keine Hand fürs Erklärbüchlein frei. Das freundliche Hauspersonal weist auf die Stufen hin, die einige Austellungsräume über das Normalniveau erheben. Öffnungszeiten leider nur 12 - 17 Uhr, außer Dienstags. Dafür günstige 5 Euro / 3 Euro Eintritt. Ein stattlicher Mitarbeiter des Hauses öffnet dem Besucher freundlich die schwergängige Außentür. 'Klopfet an, so wird euch aufgetan' heißt es dazu bei Matthäus 7:7. Nur dass man hier noch nicht mal anklopfen muss. mit vorzüglicher Hochachtung, Sir Thomas
Bewertung auf golocal.de von Sir Thomas am Fr 31.07.2015
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Im Kolumba findet man mittelalterliche und moderne Kunst Seite an Seite in einem vom Stararchitekten Peter Zumthor entworfenen Gebäude mit raumtiefen Fenstern, das über Ausgrabungen und der alten Kape..
Im Kolumba findet man mittelalterliche und moderne Kunst Seite an Seite in einem vom Stararchitekten Peter Zumthor entworfenen Gebäude mit raumtiefen Fenstern, das über Ausgrabungen und der alten Kapelle errichtet wurde. In Wechselausstellungen werden mittelalterliche Werke kommentarlos neben moderner Kunst präsentiert, der Besucher erhält beim Eintritt ein kleines Heftchen mit Informationen, auf das er zurück greifen kann, er kann aber auch einfach alles auf sich wirken lassen und das lohnt sich immer!
Bewertung auf golocal.de von SurferBremen am Mo 28.10.2013
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