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Im Südosten de Bundeslandes Rheinland-Pfalz liegt der Landkreis Germersheim, dessen Gebiet sich komplett innerhalb des Rheingrabens im Bereich des nördlichen Oberrheintieflandes befindet. Seine östliche Grenze bildet der Rhein, im Süden stößt er an das Nachbarland Frankreich. Die Landschaft wird geprägt durch die Rheinauen und eine sich nach Westen ausdehnende, weinbewachsene, häufig von Waldstücken durchbrochene Ebene. Besonders unter Radwanderern ist die Gegend beliebt, bietet sie doch ein weitverzweigtes, größtenteils ebenes Radwegenetz, das an den hübschen Auwäldchen und tiefblauen Baggerseen der Region vorbeiführt und mit der Véloroute Rhin bis ins Elsässische hinüberreicht. Die gleichnamige Kreisstadt Germersheim liegt am linken Rheinufer, direkt gegenüber der rechtsrheinischen Stadt Philippsburg. Germersheim, das vor allem als Festungsstadt bekannt ist, wurde 1276 von König Rudolf von Habsburg in den Rang einer Stadt erhoben, von dem die Überlieferung behauptet, er habe Germersheim so wenig gemocht, dass er trotz Fiebers bis nach Speyer geritten sei, um lieber dort zu sterben. Nach dem Ende der französischen Okkupation während der Jahre 1793 bis 1814 reifte der Entschluß, Germersheim zur Festung auszubauen. Im Jahre 1831 begannen die Bautätigkeiten, die Germersheim zu einem wichtigen Teil des Festungssystems in Westdeutschland zum Schutz vor Angriffen französischer Truppen machen sollte. Bereits bei Fertigstellung erwies sich die Anlage, die heute nur noch bruchstückhaft erhalten ist, als veraltet und in der Folge als dem Stadtwachstum hinderlich. Neben den Festungsteilen "Festungspark Fronte-Lamotte" , "Weißenburger Tor ", "Sysselkaserne" und dem Zeughaus mit Deutschem Straßenmuseum sind auch das sog. Stadthaus und die dreischiffige Basilika St. Jakobus, eine der seltenen noch erhaltenen gotischen Kirchenbauten der Pfalz, sehenswerte Baudenkmäler.





 






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