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Der Donnersbergkreis verdankt seinen Namen dem höchsten Berg der Pfalz, dem 687m messenden Donnersberg. Dort findet man Reste weitläufiger keltischer Stadtanlagen, die zu den bedeutendsten ihrer Art nördlich der Alpen zählen. Das Flüßchen Alsenz durchschneidet das Kreisgebiet, welches im Süden bis in den Pfälzer Wald reicht, und im Osten Anteile am Weinbaugebiet Pfalz besitzt. Bevölkerungsreichste Stadt des Landkreises ist Eisenberg, deren schauerlichste Merkwürdigkeit, die sog. unverwesliche Hand, in der protestantischen Kirche zur Schau gestellt wird. Diese Überreste einer menschlichen Hand werden mit einer uralten Sage in Verbindung gebracht, nach der die Hand eines meineidigen Försters nach dessen Tod und Begräbnis unverrückbar aus dem Boden ragte, als mahnendes Zeichen des falschen Schwures, zu dem sie einst erhoben worden war. Kreissitz des Donnersbergkreises ist jedoch die Stadt Kirchheimbolanden, die direkt an das Naturschutzgebiet Lemberg grenzt. Die ehemalige Residenzstadt des Hauses Nassau-Weilburg schöpft aus einer reichen Baugeschichte, der sie neben den mittelalterlichen Resten des Stadtwalls eine Vielzahl an Barockbauten verdankt, sowie das ehemalige Rokoko-Palais des Hofmarschalls von Nassau-Weilburg, und glänzt durch seine ausgelassenen Feste, von denen mit der feucht-fröhlichen Kerchemer Bierwoche und dem Residenzfest nur die wichtigsten genannt sein sollen.
Bundesland Rheinland-Pfalz