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Der Kreis Steinfurt im nördlichen Nordrhein-Westfalen erstreckt sich im Westen über Teile des Münsterlandes, im Osten über Teile des Tecklenburger Landes. Er gliedert sich in zehn Städte und 14 Gemeinden und bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten durch Wander- und Radwandergebiete, sowie durch die zahlreich verstreuten Schlösser und Burgen, wie das Wasserschloss Steinfurt, Wasserburg Vortlage, Haus Welbergen mit angegliederter barocker Gartenanlage und Kloster Bentlage, einer der am besten erhaltenen ländlichen Klosteranlagen. Besonders entzückend ist das kleine, malerisch gelegene Schlösschen Surenburg, das neben seiner komplexen Baugeschichte und den mit hohen Bäumen gesäumten Alleen besonders durch seinen weitläufigen, abwechslungsreich mit sowohl einheimischen als auch exotischen Baumarten bewachsenen Schloßwald zu beeindrucken weiß. Größte Stadt im Kreisgebiet ist zwar mit über 76.000 Einwohnern die Stadt Rheine, Kreissitz jedoch die namensgebende Stadt Steinfurt. Der Ort wurde im Jahr 968 erstmalig urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto I. die Umwandlung einer befestigten Burg in eine klösterliche Lebensgemeinschaft - dem späteren adeligen Damenstift - gestattete.
Bundesland Nordrhein-Westfalen