An der Adresse Donnersbergerstrasse 36 in München findet man diesen kleinen Garten Eden.
Der Ladenbesitzer Tassos Ekizoglou betreibt sein Geschäft mit fast religiösem Eifer, seine Mutter steht in der Küche und zaubert selten gute Antipasti wie eingelegte Tintenfische, Oliven, gefüllte Weinblätter und Artischocken. Hier bekommt man auch immer Tomaten, die wie solche schmecken – aber auch Zuchiniblüten, Brunnenkresse und frischen Knoblauch.
griechische Spezialitäten – Tassos Ekizoglou – München
Trends: Tod schick
Das hier ist kein schlechter Scherz, sondern eine gute Idee! Von wegen „Im Tod sind wir alle gleich“! Der Bund deutscher Friedhofsgärtner beweist, dass Trauerkultur nicht todernst sein muß. Statt drei welkende Stiefmütterchen einzubuddeln lassen sie dem passionierten Angler einen Goldfischteich über dem Sargdeckel einlaufen, die Punkrockgöre liegt unter einem Irokesen aus Rosen und der Metzger bekommt ein Beet mit fleischfressenden Pflanzen. Todschick! http://www.es-lebe-der-friedhof.de
© Christine Schmidt / www.pixelio.deEtüde 1: Kostenlos und legal Musik hören – Simfy
Auf Simfy (siehe auch News/Simfy) kann man kostenlos und ganz legal über 6 Millionen Musiktitel oder ganze Alben suchen, online anhören, Playlists erstellen, speichern und mit Freunden teilen. Und so geht’s:
1. Auf www.simfy.de gehen
2. Oben rechts auf den Link Registrieren klicken
3. Einen Benutzernamen, email und Passwort eingeben
4. Auf den Button Jetzt Registrieren klicken
5. Man erhält eine Bestätigungsemail mit einem Link, über den man den Account aktivieren muß – man landet dann auf der Seite von Simfy. Der Account wurde aktiviert
6. Man erhält eine mail mit der Nachricht, dass der Account erfolgreich aktiviert wurde
7. Mit dem Account kann man nun Playlists erstellen (wie man es z.B. aus iTunes kennt) und diese Playlists auch mit Freunden teilen
8. Zur Erstellung einer Playlist sucht man einfach die gewünschten Songs über das Suchfenster oben rechts. Es erscheint dann eine Liste mit Songs, die man über den Playbutton ► erstmal anhören kann. Wenn man mit der Maus auf den Playbutton ► geht poppt links davon ein kleines + – Zeichen auf, mit dem man den Song der Playlist hinzufügen kann.
9. Über den kleinen Briefumschlag kann man dann auch seine Freunde zum Anhören der Playlists einladen – so sind die Songs überall verfügbar, auch, wenn man z.B. zu einer Party eingeladen ist und keinen Koffer mit selbstgebrannten CDs mitschleppen will.
Abzocker Ante Portas
Jeder, der schon mal mit Schweißperlen auf der Stirn hektisch alle Taschen abgeklopft hat, um dann festzustellen, dass der Wohnungsschlüssel kichernd drinnen auf den Tisch liegt, sich den Bart krault und gerade das zweite Bier aufmacht, kennt das Problem: aus lauter Misstrauen hat man der neugierigen Else von nebenan keinen Zweitschlüssel gegeben, die Nummer mit der Scheckkarte endet meist für diese tödlich und über den Balkon klettern führt zu einem Polizeieinsatz, bei dem übermotivierte Beamte die Tür niedertreten, um den vermeintlichen Einbrecher in flagranti zu ertappen. Die Tür selber niedertreten kommt nicht in Frage, des empfindlichen Meniskus wegen. Also doch ein Schlüsseldienst. Und den Rest des Monats von Nudeln mit Ketchup leben. Denn der Schlüsseldienst nutzt die Not der Ausgesperrten und verlangt gerne einen Preis, als ob er nicht einfach die Tür geöffnet, sondern eine Tür aus purem Gold mit Türknauf aus Smaragden eingesetzt hätte. Den Leuten, deren berufliches Wirkungsfeld an Türen liegt, ist immer mit Vorsicht zu begegnen, denn sie wissen um ihre Macht über den, der um Einlass bittet. Schon von Petrus, dem Wächter der Himmelspforte, sind Gerüchte im Umlauf, dass er schon mal Leuten die Ohren abhaut, wenn sie nicht mit weißer Weste und Krawatte vor seinem Paradise Club auftauchen. Und der Türsteher des P1 dürfte sicher eine der meistgehassten Personen der Republik sein, weil er nur Leute einlässt wie Oli Kahn, die man besser nicht provoziert, weil sie einem sonst ein Ohr abbeißen. Auch der Mann vom Schlüsseldienst zieht sich unsern Zorn zu, wenn er mit einer lässigen Bewegung des Handgelenks und einer rostigen Haarnadel in zwei Sekunden die Tür öffnet und uns bedauernswerten Schusseln dann eine Rechnung über zweihundert Euro in die Hand drückt.
Klar, es gibt auch anständige Sonderlinge, genetische Mutationen in der Herde der schwarzen Schafe, die kurz nach Absetzen des verzweifelten Anrufs schon vor uns stehen und nach geschwinder Türöffnung einen angemessenen Preis verlangen. Diese verirrten Lämmer werden aber gerne von der raffgierigen Rotte der Abzocker ausgestoßen und sollen in der kahlen Steppe verhungern. Der Stand der Türöffner versteht es als ehrenrührig, einen fairen Preis zu verlangen, schließlich will auch die kurvenreiche Anfahrt durch die Stadt bezahlt sein, der Vorrat an Haarnadeln nicht zu vergessen, nicht zuletzt der Therapeut, wenn man anfängt seelisch unter dem Hass der Gelackmeierten zu leiden, der einem ständig nach getaner Arbeit entgegenschlägt.
Und um Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, greifen die Wucherer zu raffinierten und geistreichen Methoden, besonders in den Online-Verzeichnissen der Branchenbücher. Auf die hat man schließlich auch Zugriff, wenn man gerade vor der eigenen Wohnung steht. Das gedruckte Werk liegt für gewöhnlich eher in der Wohnung und stützt den wackligen Couchtisch. Also schnell der Griff zum Handy, rein in die App und flugs hat man bereits eine erkleckliche Auswahl an frommen Schlüsseldiensten gefunden. Merkwürdig allein die schier unüberschaubare Anzahl. Was in der Großstadt noch nicht so auffällt, spätestens aber in der Provinz eigenartig erscheinen muß, wenn die Zahl der Schlüsseldienste in der Stadt die Einwohnerzahl übersteigt. Außerdem scheint es sich bei den eingetragenen Firmen um einen reichlich inzestuösen Verein zu handeln, denn die Treffer der ersten fünf Seiten lauten alle gleich. Und vielleicht sollte man es als Warnung verstehen, dass diese Unternehmen sich gerne Namen zulegen wie „AAAAAAAAAAAAAAAAllgemeiner Schlüsseldienst“ – ein vorweggenommenes Echo des Wutschreis ihrer Kunden. Beliebt auch die Titulierung „0000000000 – 24 h Schlüsseldienst! Wo so viele Nullen stehen, sollte man an Kunde nicht überrascht sein, wenn auch die Rechnung mit entsprechenden Stellen nach Kopfzahl präsentiert wird. Schlüsseldienste sind fintenreich, wenn es darum geht, unliebsame Konkurrenten aus dem Feld zu drängen und registrieren sich bei der Telekom gerne mal mit Myriaden identischer Einträge und Namen, mit denen sie bei der meist angewandten alphanumerischen Sortierung immer auf der ersten Seite landen. Es ist eine undankbare Aschenputtelaufgabe, aus den ca. 10000 Einträgen pro Woche, die von der deutschen Telekom an alle Auskunftsdienstleister geliefert werden, die schlechten Linsen auszusortieren und eine Heraklesaufgabe zudem, denn immer, wenn man der Hydra der Schlüsseldienste einen Kopf abgeschlagen hat, wachsen zwei neue nach.
Darum hier ein paar Tipps, die man bei der Suche nach einem Schlüsseldienst beherzigen sollte:
• Den seriösen Schlüsseldienst erkennt man zunächst daran, dass er einen seriösen Firmennamen führt, in dem der Inhaber namentlich genannt wird
• Er besitzt eine örtliche Telefonnummer – keine Handynummer oder 0800/0180-Vorwahl (die wird nämlich gerne zu einer Zentrale weitergeleitet, die auch Lichtjahre entfernt sitzen kann). Im folgenden Telefonat sollte man unbedingt folgende Punkte vorab klären:
• Erfragen, was die Anfahrt kostet und wie lange man warten muß. Die Anfahrt zahlt man für gewöhnlich mit.
• Das Problem kurz beschreiben – ist die Tür nur zugefallen oder steckt der Schlüssel. Daraufhin nachfragen, was die Türöffnung in diesem Fall kostet – inklusive Neben-, Anfahrtskosten, Nacht-oder Feiertagszuschlag und Mehrwertsteuer. Dann einen Fixpreis vereinbaren.
• Rechnung verlangen mit aufgeschlüsselten Kostenpunkten. Nie bar zahlen! Bei überhöhter Rechung den Verbraucherschutz einschalten.
• Am besten: schon vorher informieren über Preise und einen guten Schlüsseldienst in der Nähe! Die findet man z.B. bei GoYellow – die löschen regelmäßig die Abzocker aus ihrem Portal -
Oder doch der neugierigen Else von nebenan den Schlüssel geben.
© Bernd Bast / www.pixelio.de
Lucullus – München
Dieser Grieche liegt versteckt in Untergiesing – dem Hinterhof Münchens und zeichnet sich selbst auch durch eine schnörkellose und unangestrengte Atmosphäre aus. Am Ende einer schlaglochübersäten Strasse liegt das Lucullus zwischen kleinen Häuschen und Gärten, davor ein paar Tische und wacklige Stühle unter einer Laube. Hier fehlt wirklich nur das Meer – doch Urlaubsstimmung stellt sich auch ohne Wellenrauschen nach dem ersten Retsina ein, denn die Stimmung ist stets heiter und gelöst, weshalb auch hier das Phänomen gilt, dass Wein und Essen im Urlaub immer besser schmecken. Denn eigentlich sind die Gerichte nicht gerade Michelinstern-verdächtig – aber wenn man sich an die soliden Klassiker (Gegrilltes Fleisch oder Fisch) hält, wird man nicht enttäuscht.
© Susanne Beeck / www.pixelio.deKonditorei Maelu – München
http://www.maeser-luksch.de/
In der Konditorei Maelu von Ralf Mäser und Sonja Mäser-Luksch kann man nicht nur zuckersüße Mini-Törtchen bestellen, wenn einem Pralinen als Mitbringsel nur noch ein staubiges Gähnen entlocken, es gibt auch entzückende Macarons, handgeschöpfte Schokoladen und selbstgemachte Fruchtaufstriche. Erste Sahne, finden wir!
Foolpool
Falls die Firmenfeier mal nicht eine unfreiwillige Lachnummer werden soll, weil ein engagierter Kollege unheimlich gut Loriotsketche nachspielen kann oder die Sekretärin plötzlich im Pailettenkostüm mit der Flamencotanzgruppe für die Abendunterhaltung sorgt, dann ist die Truppe von Foolpool eine echte Alternative. Bei den Auftritten dieser Komiker hat selbst der Kollege mit dem Bierbauch plötzlich einen Sixpack nach soviel Lachmuskeltraining.









